Scheibbs, im März 2015

 

 

Geschätzte Kunden!

In dieser Ausgabe unserer Labornews möchte ich auf eine besondere Möglichkeit der bimaxillären Retention aufmerksam machen!  Neben verschiedensten Retentionsaktivatoren, dem Damonsplint und ähnliche beidkieferige Apparaturen, ist es auch möglich mit modifizierten Hawley- Retainern eine bimaxilläre Retention für erfolgreich therapierte Kl. II u. Kl. III Fälle zu erreichen!  Durch das seitliche  Zusammenwirken von Acrylrampe und Drahtsporn wie sie schon Dr. Müller in der aktiven Rückbisslagebehandlung gezeigt hat, lässt sich eine wenig störende sagittale Verschlüsselung der Apparaturen herstellen! Alle, die mit Platten- Retainern möglichen  individuellen Modifikationen und Aktivitäten können beibehalten werden!

 

Geschätzte Kunden!

Anlässlich  vieler erfolgreich abgeschlossener Clear-Aligner- Behandlungen möchte ich heute eine große Stärke des Clear- Aligner- Systems ansprechen: Die Rezidivbehandlung! Entwickelt wurde es vor mehr als 15 Jahren vom Präsidenten der südkoreanischen Gesellschaft für linguale Orthodontie, da die auch dort auftretenden Behandlungsrezidive einer aufwandsminimierten Korrektur bedurften! Es sollte unsichtbar, flexibel, effizient und kurzzeitig intermittierend sein! In diesem Ursprung zeigt sich die besondere Indikation der Clear- Aligner im oftmaligen Einsatz mit approximaler Schmelzreduktion bei geringer Behandlungszeit, wieder eine harmonische Zahnbogenform zu erreichen! Die meistens nach der Multibracket- Behandlung schon bestehende gute Ausrichtung der Frontzahnwurzeln erleichtert diese Aufgabe!

Doch das Behandlungsspektrum der Aligner soll hier nicht enden, selbstverständlich können bei geeigneter Indikation auch komplexere Behandlungsaufgaben gelöst werden!

Auch der in diesem System verwendete Smartjet ist eine Verbesserung der Design, der punktuellen Auflage, hat er eine besonders niedrige Friktion und kann sowohl in der Mesialisation bzw.  Distalisation und in push-pull Aktion eingesetzt werden!

Für weitere Fragen steht Ihnen Ihr H&S Dentallabor gerne zur Verfügung.

Als Eindruck von der Intern. Kieferorth. Veranstaltung in Kitzbühel möchte ich Ihnen zum Thema palatinale skelettale Verankerung das Ortholox System  vorstellen! Ein von der Firma Promedia Medizintechnik entwickeltes System erlaubt es, eine jederzeitige einfache Trennung und erneute Applikation des Abutment zur Microschraube! Ein Fixierkonus stellt die Verbindung zwischen Anker- und Supprakonstruktion her, die als „absolut stationäre“ Verankerung bei Distalisierungen, Mesialisierungen, Hybrid- GNE oder passiven- TPA`s in Anwendung kommen.  Systemkompatibel ist es jedoch nur mit den Micropins der Firma Promedia!

 

 

 

 

Scheibbs, im Juni 2015

Geschätzte Kunden!

In dieser Ausgabe unserer Labor- News möchte ich nochmals auf unser Laborservice des indirekten vestibulären Bracket- Klebens aufmerksam machen! Ziel soll die exakte Übertragung der am Malokklusionsbogen mit individualisierten Basen platzierten Brackets am Zahnbogen sein! Full arch oder gesplittete Transfere- Trays ermöglichen unter dem Einsatz von dualen chemisch reagierenden Klebern eine rasche Bracket- Übertragung im Mund! Weniger Stuhlzeit und  Belastung  für Ihre Patienten, geringerer Feuchtigkeitszutritt durch Speichel und weniger Kleberüberschüsse sprechen für die Methode! Ferner die individuelle Bearbeitungsmöglichkeit der Bracketbasen im Labor und final weniger Korrekturen am Bogen sind einige Vorteile dieses Systems!

Wir fertigen Transfere- Trays aus 70 SH Silikonmaterial an.

Die bessere dreidimensionale Betrachtungsmöglichkeit am Modell mit daraus resultierender höherer Platzierungsgenauigkeit und die Option der individuellen Bracket- Position  sprechen für die indirekte Methode! Mit einem eigens dafür gestalteten Auftragsformular ist es Ihnen möglich uns alle notwendigen Angaben zur Bracketposition mitzuteilen! Da wir über kein laborinternes Bracketlager verfügen bitten wir Sie, um die Bereitstellung der Brackets und Attachements zu jedem Arbeitsauftrag!

Der eher unübliche Einsatz von chemisch reagierenden Adhäsiven und das Einarbeiten mit diesen Materealien und die Laborkosten stehen in Opposition zu den vorgenannten Aspekten!

Um diese Technik kennen zu lernen bieten wir Ihnen die ersten 3 Patientenfälle zur kostenfreien Positionierung an!